Feierabendbier in Manchester, aufgewacht in Paris!

Und der Preis für die sinnloseste Trunkenheitsaktion 2013 geht an: Luke Harding aus Manchester, UK. Nach einer Partynacht wacht er in Paris auf und läuft dreimal am Eiffelturm vorbei, bevor er sich orienieren kann.

Wie heute einige englische Zeitungen berichten, hat ein junger Metallarbeiter aus Manchester in England den Drunken Master Gedächtnisgürtel absolut verdient. Nach der Arbeit wollte er nach eigenen Aussagen noch ein Feierabendbier mit einem Kollegen trinken und wachte am nächsten Tag völlig verkatert auf dem Flughafenklo Charles-de-Gaulle in Paris auf. Er ließ sich von einem Taxi in die Pariser Innenstadt fahren und spazierte dreimal am Eiffelturm vorbei, bevor er realisierte, wo er war.

Luke Harding vor dem Eiffelturm

Böses Erwachen: Nicht mehr in Manchester, sondern an der Seine! Luke Harding nach dem Blackout seines Lebens.

Je mehr er zu sich kam, begann er zu twittern. Er saß er am Triumphbogen und aß ein Croissant und lud ein Bild von sich vor dem Eiffelturm ins Internet. Die Geschichte, so sagte er später der Presse, begann mit einer Blödelei. Mit seinem Kumpel witzelte er im Pub, dass sie eigentlich sofort einen Flug nach Paris buchen sollten. Die Idee hielt sich bei ihm anscheinend stoisch. Denn später im Taxi, als er seinen Reisepass in der Jackentasche bemerkte, ließ er den Fahrer plötzlich umdrehen und zum Flughafen MAN fahren.

Brite spuckt Tee ausDer Taxifahrer wollte erst nicht, da sein junger Fahrgast offenbar betrunken war und besser nach Hause fahren sollte. Luke Harding jedoch erklärte, er sei eigentlich ein junger Arzt und hätte wegen des Alkohols vergessen, dass er am nächsten Morgen auf eine Konferenz in Paris müsse. Gleichzeitig buchte er über sein Handy einen Flug für umgerechnet ca. €120,- Euro. Von diesem Flug bekam er herzlich wenig mit.

Für ca. €200,- weitere Euro reservierte er sich einen Flug zurück auf die Insel und lacht bereits über den Ausflug: „Zwar bin ich mit einem blauen Auge davon gekommen, aber die Geschichte kann ich wenigstens noch lange Zeit allen Freunden erzählen!“.

Benjamin könnte töten für zweifingerdicke, gut marmorierte Steaks und rauchige Grillsoßen, alte Amischlitten und einen Platz in der ersten Reihe bei der Bikinitrampolin-WM. Er schreibt bei Men's Choice über alles, was ihm an dieser Männerwelt so gefällt und legt dabei oft den Fokus auf Gadgets und Nerdiges.

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