Haushaltsroboter als Helfer im Haushalt

Männer, rührt ja keinen Finger im Haushalt! Eine neue Studie zeigt, dass man(n) dadurch seltener Sex hat. Dr. Sabino Kornrich vom Center for Advanced Studies in the Social Sciences am Juan March Institute in Madrid hat nicht nur ein Problem, seinen Jobtitel vollständig auf normale Visitenkarten zu bekommen, sondern auch 4.500 Ehepaare zu ihrem Sexleben und der Verteilung häuslicher Pflichten zwischen Mann und Frau befragt. Erschreckende Ergebnisse, erschreckende Ergebnisse!

Die Studie zur Häufigkeit von Sex in der Ehe

Sexy Blondine in Desseus wäscht Wäsche

© Andreas Bouloubassis / pixelio.de

Wie gesagt, wurden am Madrider Institut für Sozialwissenschaften Juan-March fast fünftausend Ehepaare über ihr Sexleben ausgefragt. Das Forscherteam um Dr. Sabino Kornrich veröffentlichte daraufhin im American Socialogical Review Magazin einen langen Aufsatz mit den Resultaten. Hier der Originalartikel mit Link zum 25seitigen Aufsatz (englisch). Und hier die zugegebenermaßen etwas holprig klingende Übersetzung ins Deutsche mit Google Translate. Dr. Kornrich sagt darin zum Beispiel, dass „Paare bei denen Männer häufiger typisch weibliche Aufgaben im Haushalt übernehmen, seltener Sex haben“. Im Vergleich dazu kommen solche Männer häufiger in den Genuss des Liebesspiels mit der Partnerin, die ausschließlich oder fast nur typisch maskuline Tätigkeiten ausüben. Kornrich zählt dazu Aufgaben wie das Bezahlen von Rechnungen, das Rasenmähen und Instandhaltungsarbeiten an der Immobilie auf.

Die befragten Männer waren durchschnittlich 45 Jahre alt, die befragten Ehefrauen 44 Jahre. Paare mit traditioneller Rollenverteilung gaben an, im Mittel 6,6 Mal pro Monat Sex miteinander zu haben, der allgemeine Durchschnitt aller befragten Paare lag bei rund fünf Liebesnächten je Monat. Die große Anzahl an teilnehmenden Ehepaaren lässt diese Zahlen sehr verlässlich wirken. Ich persönlich denke jedoch, dass in Sachen Sex mancheiner nicht ganz ehrlich antwortet. Wir Männer neigen da ja schon einmal dazu, die Zahl etwas aufzurunden. Da einige Männer typische Patriarchen zu sein scheinen, die lediglich am Auto herumschrauben und den Rasen mit dem Schlauch bewässern, unterstelle ich einfach einmal die ein oder andere „Korrektur nach oben“. 😉

Nichts destotrotz ist die Studie eindeutig: Männer, die sich wenig oder gar nicht an traditionellen Aufgaben im Haushalt beteiligen, haben mehr Sex, als ihre emanzipierten Artgenossen. Dr. Sabino Kornrich warnt im Medical Tribune jedoch davor, sich anhand dieser Studie fortan aus allen Pflichten herauszureden. Logisch: wer plötzlich alle Arbeit der Frau überlässt, verärgert sie und eine verärgerte Gattin, hat gerne Mal Migräne, wenn ER eigentlich intim werden möchte… 😉

Häusliche Aufgabenverteilung in der Ehe ist ein kompliziertes Thema

© Gerd Altmann/Shapes: AllSilhouettes.com / pixelio.de

Dr. Sabino Kornrich (Ph.D.)

Herr Kornrich vom Institut „Fundación Juan March“ erhielt seinen Doktor der Philosophie an der Universität in Washington. Seine Hauptaufgabe ist es, herauszufinden, wie sich die Ausgaben in privaten Haushalten der USA im Laufe der Jahre verändert haben. Er möchte dazu beitragen, das Konsumverhalten zu verstehen und allgemein gültige Möglichkeiten zum Sparen entdecken. Bei allen Studien legt er besonderen Wert auf Unterschiede und Ungleichheiten zwischen Geschlechtern und Rassen der amerikanischen Bevölkerung. Der ist zwar ein Eierkopf, aber kennt sich offensichtlich aus. Ich bin jedenfalls für die Studie dankbar. Ich hole mir jetzt für diverse Hausarbeiten elektronische Hilfe!

Roboter als Haushaltshilfe

Frau verkleidet als weiblicher HaushaltsroboterRoboter oder einfacher gesagt, Maschinen, die im Haushalt irgenwelche Aufgaben übernehmen, gibt es ja bereits. Sie mähen den Rasen, saugen den Staub oder regulieren Temperatur, Klima und Helligkeit in unseren vier Wänden. Nicht zu vergessen, die Kühlschränke, die uns warnen, wenn das Bier alle ist oder sogar selbstständig neues bestellen, damit wir Männer nicht verdursten müssen.

Care-O-Bot® (deutsches Video)

Aber mal so RICHTIG geil ist Care-O-Bot®, der funktionable Roboter vom Frauenhofer Institut. Ich habe hier mal ein deutsches YouTube Video herausgesucht, das nach einem langweiligen Intro ganz gut veranschaulicht, was der elektronische Butler alles kann.

Mir würde ein anderes Design besser gefallen, aber okay – mit der Form ist die Statik perfekt ausgemittelt und er fällt mir wenigstens nicht rückwärts in meine Glasvitrine mit den Sportpokalen oder schlimmer noch, die Treppe runter, auf meine heimkommende Freundin. Dann gäbe es nämlich gar keinen Sex mehr; egal wie viele männliche Tätigkeiten ich den lieben langen Tag im Garten oder Keller so erledigt habe. Habt Ihr gehört was der für ne Highend-Ausstattung hat?

  • Stereo-Vision Farbkameras
  • Laserscanner
  • aktive 3D-Infrarotsensoren

Mich würde es nicht wundern, wenn der einen BH mit nur einem Roboterarm aufbekäme! Mann, der hat 3 Finger und die Arme sind lang genug, um etwas vom Boden aufzuheben. Care-O-bot® 3 kann sogar um Hindernisse herumgreifen, um einen Gegenstand aufzunehmen. Heißt, er könnte 3 frische Flaschen Bier in den Kühlschrank stellen und danach das bereits perfekt heruntergekühlte von weiter hinten hervorholen. Zwar würde er mit besserer Logik gar nicht so weit gehen müssen, aber hey – er könnte es jedenfalls! Zur technischen Ausstattung und wie er die Umgebung wahrnimmt, haben die Entwickler hier kurze Erklärungen geschrieben und einige Videos hochgeladen.

Staubsauger Roboter

Wesentlich günstiger und – wenn wir ehrlich sind – der Traum aller (auch Frauen) sind dagegen die kleinen Disks, die leise summend über den Boden huschen und unsere abgeknipsten Zähennägel essen, ebenso, wie sie weggeschnipste Kornkorken und Barthaare aufsaugen: Staubsauger-Roboter. Find ich ja voll cool! Leider hat meine Wohnung bei jedem Zimmer verschieden hohe Schwellen. Ich müsste immer aufstehen, und den kleinen Haushaltshelfer über die Schwelle tragen.. da wärde aber meine Liebste aber ganz schön beleidgt werden – die warten genau darauf nämlich schon geraume Zeit. ^^ Ich habe jetzt mal einige bei Amazon gesucht und hier die coolsten in einer Liste:

» Krasse Staubsauger-Bots

Verschiedene Roboter im Test

Die CHIP hat 2011 die damals aktuellsten Staubsaugerroboter getestet und davon ein 4 Minuten langes Video veröffentlicht. Im Video erklärt der Sprecher zum Beispiel, dass die Maschinen programmierbar sind. Wenn man den Hausputz zum Beispiel nicht während des Fußballspiels erledigt haben möchte, sondern wenn man in der Arbeit ist, so lässt sich das einfach einstellen. Der Bot beginnt dann mit dem Reinigen des Fußbodens zur gewünschten Zeit und verbindet sich nach erledigter Arbeit selbstständig mit der Ladestation, noch bevor man wieder daheim ist. So kann man nach Feierabend entspannt in einer sauberen Wohnung die verdiente Ruhe genießen. Perfekt!

Rasenmäher Roboter

Wer sich glücklich schätzen kann und einen Garten besitzt, kennt die vielen Vorteile, wie Grillabende, Sonnenbaden und je nach Größe auch den ein oder anderen Ballsport. Aber auch das leidige Rasenmähen ist einem dann ein Begriff. Zwar schätze ich den Duft von frisch gemähtem Gras, aber die Zeit und die Kraft, um mit dem Dieselrasenmäher auf den Duft hinzuarbeiten, würde ich mir an manchen Tagen gerne sparen. Dafür gibt es ähnliche Helferlein, wie die eben vorgestellten Indoor-Kehrmaschinen: Nämlich Rasenmäher-Roboter!

Um es kurz zu machen: Ich habe wieder eine Wunschliste bei Amazon angelegt und darunter ein Video für Euch. Klickt Euch mal durch.

» Starke Rasenmäher-Bots!

Also Ihr Macho Männer: überlegt es Euch zweimal, bevor Ihr wieder abspült, bügelt, Socken faltet oder staub wedelt! Geht lieber mal schauen, ob mit dem Auto alles okay ist, oder warum der Kühlschrank so laut summt. Der Artikel ist jetzt eh zuende. Ich selbst versuche gleich noch schnell, zum Baumarkt zu fahren. Ich möchte noch Löcher in die Wand bohren, Dübel einschlagen und dann Regale aufhängen. Männliche Arbeiten, bevor meine Süße heimkommt und mir was kocht. ;p

Tim Taylor aus Hör mal wer da Hämmert grunzt

Benjamin könnte töten für zweifingerdicke, gut marmorierte Steaks und rauchige Grillsoßen, alte Amischlitten und einen Platz in der ersten Reihe bei der Bikinitrampolin-WM. Er schreibt bei Men's Choice über alles, was ihm an dieser Männerwelt so gefällt und legt dabei oft den Fokus auf Gadgets und Nerdiges.

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